Sonntag, 18. November 2018

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Ein „Biber“ für die Feuerwehr Naisa dank Sponsoring der Versicherungskammer Bayern

Durch die großzügige Spende der Versicherungskammer Bayern konnte eine neue Technik zum flexiblen Anstauen von fließenden Gewässern, die mobile Staustelle „Biber“, an die Feuerwehr Naisa übergeben werden.

Angestoßen durch den 1. Kommandanten Marco Koschwitz in Verbindung mit Herrn Matthias Funk, Leiter der Sparkassen-Filiale in Litzendorf, wurde Herr Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern, auf die mobile Staustelle „Biber“ aufmerksam. Im Förderprogramm der Versicherungskammer, die Feuerwehren in ganz Bayern unterstützt, ist diese Ausrüstung allerdings nicht vorgesehen. So nahm Herr Ramsl dies zum Anlass, ein „Pilotprojekt“ für alle bayerischen Feuerwehren in Naisa zu starten. Bereits bei der Vorführung im Ellernbach durch die Erfinder- und Herstellerfirma, Molecki-Edelstahltechnik aus Zella-Mehlis, wurden die enormen Vorteile dieser Technik deutlich. So konnten sich die geladenen Gäste, allen voran Bürgermeister Wolfgang Möhrlein sowie die Führungsdienstgrade, Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann, Kreisbrandinspektor Harald Götz und Kreisbrandmeister Wilhelm Eberlein, von der enorm schnellen Aufbau- und Anstauzeit überzeugen. Die mobile Staustelle kann von nur einer Einsatzkraft in kürzester Zeit aufgebaut und in

Betrieb genommen werden. Binnen 15 Sekunden wurde die zum Ansaugen von Löschwasser erforderliche Anstauhöhe, trotz extrem niedrigen Wasserstands, erreicht. Die Staustelle kann aber nicht nur zum Anstauen von Löschwasser, sondern auch bei Schadstoffeinbringung (z.B. Öl) in Gewässer von großer Bedeutung sein. So kann verunreinigtes Wasser schnellstmöglich angestaut, gebunden und abgepumpt werden.

In ihren Ausführungen bedankten sich KBR Ziegmann und Bürgermeister Möhrlein bei Herrn Ramsl und der Versicherungskammer Bayern für ihre Unterstützung. Großer Dank ging an den Kommandanten der Feuerwehr Naisa und seine Mannschaft für ihr großes Engagement und ihre Weitsicht im Hinblick auf die Beschaffung von hilfreicher Ausrüstung, immer mit dem Gedanken, dem Nächsten, wenn nötig, schnellstmögliche und professionelle Hilfe zukommen zu lassen. Die Feuerwehr-Führung und die Feuerwehr Naisa erhoffen sich natürlich, dass nach einer erfolgreichen Test-Phase in vielen Übungen und hoffentlich wenig Einsätzen, ein positiver Erfahrungsbericht an die Versicherungskammer gegeben werden kann. Vielleicht wird die Staustelle „Biber“ dann im nächsten Jahr bereits Gegenstand des Förderprogramms für die Feuerwehren in Bayern. Stolz zeigte sich der Bürgermeister natürlich, dass gerade eine Feuerwehr aus der Gemeinde Litzendorf sich für dieses „Pilotprojekt für ganz Bayern“ engagiert hat und gefördert wurde. Abschließend gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank!